Aktuelles



 

Angedacht

 

 

Mai – der Frühling ist da! Endlich! Nach den Stürmen, dem nasskalten Wetter freuen wir uns jetzt an der Sonne, am Blütenduft,am neuen Leben.

So ähnlich ging es wohl auch einem Politiker vor unserer Zeit in Israel. Er war eigentlich Schaf- und Ziegenhirte, der jüngste Sohn aus einer großen Familie. Jetzt war er zum König gesalbt worden und saß in seinem großen Palast. Nachdem er

stürmische Zeiten mit seinem Vorgänger erlebt hatte, war es nun ruhig geworden. Überwältigt von dieser großen Ehre, fragte

er sich: Wie kann ich mich erkenntlich zeigen? Was sollte ich als erste Amtshandlung tun? Seine Idee war es, ein Haus für Gott zu bauen – einen Tempel gab es bis dahin noch nicht in Israel. Bisher wurde die „Lade Gottes“ mit den 10 Geboten und den heiligen Schriften nur in einem Zelt untergebracht. David dachte, wenn ich ein Haus aus Holz habe, warum sollte Gott da in einem Zelt wohnen.

Aber auch diesmal wurde David von Gott überrascht. Gott antwortete, durch den Propheten Nathan. Er sagte: „Nicht Du sollst mir ein Haus bauen, sondern ich will dein Haus bauen und stärken. Du wirst ein großer König und dein Nachkomme wird mir ein Haus bauen.“

Diese Prophezeiung Nathans hat sich sogar mehrfach erfüllt. Salomo, Davids Sohn, baute den ersten Tempel in Jerusalem. Jesus, auch ein Nachfahre Davids, baute eine ganz neue Kirche- zu der auch wir gehören.

„Es ist keiner wie du und ist kein Gott außer dir.“ Dies sagte David, nachdem er diese große Verheißung bekommen hat und dieser Vers steht als Monatsspruch über dem Mai.

Ich wünsche Ihnen einen Frühling, der Herz und Seele neu aufblühen lässt.

Es grüßt Sie herzlich, Friederike Knittel 

 


 

Sebastian Kreß wird Vikar in Reichenberg und Moritzburg

Ab 1. März wird wieder ein Vikar in unseren Gemeinden unterwegs sein. Sebastian Kreß hat mit dem Vikariat den praktischen Teil seiner Ausbildung zum Pfarrer begonnen: Ein halbes Jahr lang war er bereits zum religionspädagogischen Teil in Radebeul, jetzt kommt er für zwei Jahre Gemeindevikariat zu uns. Ich freue mich und bin gespannt auf den Austausch mit ihm – im besten Fall werden beide Seiten voneinander lernen und gemeinsam weiter kommen.

Am 24. März wollen wir Herrn Kreß im Gottesdienst feierlich begrüßen und ihm Gottes Segen zusprechen. Beim Kirchenkaffee wird dann noch Gelegenheit sein, ihn im Gespräch ein wenig näher kennen zu lernen. Seien Sie dazu herzlich eingeladen!

                                                                                                                                                                                      Pfarrer Freimut Lüdeking

 

Liebe Gemeindeglieder,

 

manche von Ihnen und Euch haben mich an der einen oder anderen Stelle vielleicht schon gesehen, aber ich möchte mich auf diesem Weg kurz vorstellen, da ich seit Anfang März Vikar in dieser Gemeinde bin.

 

Ich bin 29 Jahre alt und komme ursprünglich aus Taucha bei Leipzig. Vor dem Vikariat lag die Zeit des Theologiestudiums, das ich in Leipzig und Marburg absolviert habe. Das war für mich eine schöne und spannende Zeit, um den großen und manchmal auch kleinerer Fragen des Glaubens nachzugehen. Neben der Wissenschaft waren da für mich oft auch persönliche Gespräche und die Literatur wertvolle Quellen, um mich diesen Fragen anzunähern.
Außerdem habe ich in der Zeit des Studiums die ökumenische Gemeinschaft im französischen Dorf Taizé als einen Ort entdeckt, der mich auf meinem Glaubensweg sehr geprägt hat. Dort habe ich im Winter 2015/16 auch ein knappes halbes Jahr als freiwilliger Helfer gelebt und gearbeitet, was eine sehr bereichernde Zeit für mich war.

 

Nun liegt mit dem Vikariat eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Pfarrberuf vor mir. Auf diese Zeit hier in der Gemeinde freue ich mich schon sehr. Ich bin gespannt darauf, in den nächsten 2 Jahren das Gemeindeleben vor Ort kennenzulernen und mitzugestalten. Und ich freue mich auch besonders auf die vielen Begegnungen und Erfahrungen, die mich hier erwarten werden. Dabei hoffe ich auch sehr, dass ich so manchen guten Beitrag zum Gemeindeleben leisten kann.

 

In Vorfreude auf ein baldiges Kennenlernen grüßt Sie und Euch ganz herzlich

Ihr/Euer Vikar Sebastian Kreß

Niklas Helbig ist Prädikant

 

Nein, nicht Praktikant. Ein „Prädikant“ (=Prediger) ist jemand, der/die Gottesdienste hält, ohne Pfarrer/in sein zu müssen. Niklas Helbig hat eine 2 ½-jährige Ausbildung absolviert und hier in Reichenberg seinen Anerkennungs-Gottesdienst gehalten. Am 31. März wird er von Superintendent Nollau feierlich in sein Ehrenamt eingesegnet.