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Angedacht 

 

Viele, vor allem aus dem Reichenberger Bereich kennen dieses Bild. Sie lieben und schätzen es, war es doch einmal ihr Altarbild in der Reichenberger Kirche, das sie zu jedem Gottesdienst betrachten konnten.

Es ruft Erinnerungen an fried- und lichtvolle Zeiten wach: an unbeschwerte Zeiten, an ein aufmerksames, hörendes und achtvolles Miteinander, an Halt, Zuversicht und Hoffnung.

 

 

 

Es tut gut, sich in dieses Bild hinein zu versenken. Es zeigt mir den herangewachsenen Menschen, dessen Geburt wir gerade gefeiert haben – Jesus Christus, als „wahrer Mensch und wahrer Gott“ von Christen und Christinnen weltweit verehrt.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6, 37). Diese Worte könnte Jesus den Menschen auf dem Altarbild

zusagen. Sie sind zugleich als biblische Losung für das Neue Jahr 2022 mitgegeben.

Der Gebrechliche und Alte darf sich an ihm aufrichten.

Die junge Familie kann an ihm Orientierung finden. Selbst der zweifelnde Familienvater wird nicht abgewiesen.

Generationsübergreifend spricht er Junge und Alte an. Das kleine Mädchen mit der blauen Kornblume in der Hand ist ganz

nah an ihm dran.

Die junge Frau lässt sich mit seinen Worten beschenken und der Verzweifelte findet Trost und Halt.

 

Leuchtend steht er da und ist mitten unter uns – „Immanuel“: Gott mit uns, so haben wir von ihm in den Liedern der Heiligen Nacht gesungen.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Ich wünsche uns allen hier in Reichenberg,  Moritzburg und Umgebung, dass auch wir uns aufmachen und ankommen – wie gerade noch an der Krippe – und so beglänzt vom göttlichen Licht zu den Menschen in unserer Nachbarschaft gehen:

Zu dem ich gehe, dem möchte ich Zuversicht und Hoffnung mitgeben.

Den ich treffe, dem möchte ich Orientierung anbieten.

Wer mit mir spricht, dem möchte ich achtungsvoll zuhören.

Wer zu mir kommt, den möchte ich willkommen heißen.

Ich möchte diesem Christus vertrauen und aus seiner Friedensverheißung schöpfen.

Ein gesegnetes Neues Jahr

wünscht Ihnen Pfarrerin Maren Lüdeking