Was uns bewegt:

Wie geht’s weiter mit Corona?

Liebe Gemeindeglieder und Mitbürger*innen, wenn Sie diese Worte lesen, wird schon wieder eine Woche vergangen sein, seit ich sie geschrieben habe. Aktuelle Nachrichten sind dieser Tage kurzlebig. Deshalb gleich vorweg:

Wir halten Sie über aktuelle Nachrichten und Angebote unserer beiden Kirchgemeinden über diese Webseite auf dem Laufenden!

Unser Beschluss, die Gottesdienste auszusetzen, bezieht sich vorerst nur auf die Zeit bis zum 20. April. Es kann aber sein,

dass diese Frist verlängert werden muss. Das bedeutet, dass die geplanten Termine nur vorbehaltlich sind. Dennoch wollen wir ein „Leben nach Corona“ im Blick behalten, deshalb planen wir weiterhin unsere Gemeindeausfahrt, das „Osteater“, die Familien-Rüstzeit, das Abenteuerlager für die Kinder, die Gemeindefeste …

Und wir sagen uns: „Aussetzen“ muss nicht „absagen“, sondern kann auch „verschieben“ heißen! So rutscht z.B. das „Update“ vom März einfach auf den 12. Juni.

 

Derzeit gilt weiterhin:

- Rufen sie an!

Die Gemeindebüros sind weiterhin besetzt! Und wir Mitarbeiterinnen im Verkündigungsdienst (Pfarrer/in, Gemeindepädagog/in, Vikar, Kantorin) stehen Ihnen gern zur Seite, wenn Sie jemanden zum Reden brauchen!

- die Kirchen sind offen!

Als Orte der Stille allein und mit Gott werden wir unsere Kirchen tagsüber offen halten. Sie können dort eine Kerze anzünden und finden Texte zum Meditieren oder Beten.

- Wir vermitteln Hilfen!

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sehen, dass jemand anderes Hilfe braucht, aber auch, wenn Sie selbst in der Lage sind, anderen

zu helfen: Melden Sie sich bei Friederike Knittel oder Sebastian Holzhausen!

 

Aber auch dies:

Bleiben Sie aufmerksam füreinander! Fragen Sie in Ihrer Nachbarschaft und Ihrem Umfeld, wer vielleicht Ihre Hilfe braucht. Vielleicht können Sie auch die Hilfe anderer vermitteln. Wo Bedarf, ist halte ich auch solange wie möglich das Angebot von Hausabendmahl aufrecht. Halten Sie Kontakt miteinander, rufen Sie an, schreiben Sie Nachrichten. Und beten Sie, ja, beten Sie. Füreinander und für sich selbst, für die Einsamen und für die, die in den Krankenhäusern arbeiten. Beten Sie für alle, die es brauchen, denn das Gebet hält uns zusammen!

In den letzten Wochen begegnet mir ein biblisches Wort immer wieder, ein Wort, das uns mit beiden Beinen fest auf den Boden stellt und dennoch unsere Anbindung „nach oben“ in den Blick nimmt. Auch wenn es leichter gesagt als geglaubt ist, aber Furcht ist nicht unser Ding, sondern mutiges, zuversichtliches Handeln! Denn:

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit!“

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Bleiben Sie behütet!

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking


Info Wahlen in der Landeskirche

In ihrer Sondersitzung am 29. Februar hat die Landessynode Tobias Bilz zum neuen Landesbischof der Sächsischen Landeskirche gewählt. Bischof Bilz war nach seiner Zeit als Gemeindepfarrer elf Jahre lang Landesjugendpfarrer und zuletzt Oberlandeskirchenrat unserer Landeskirche. Seine offizielle Einführung ist für den 25. April geplant.

Die Bischofswahl war auch die letzte Amtshandlung der Synode.

Am 8. März haben die Kirchenvorstände und Pfarrer*innen der Landeskirche die neue Synode gewählt: Jeder Kirchenbezirk delegiert eine/n Pfarrer*in und zwei „Laien“ in dieses höchste Gremium unserer Kirche. Im Kirchenbezirk Dresden Nord wurden Pfarrer Björn Fischer (Radebeul Frieden), Dr. Florian Reißmann (Dresden) und Claudia Hultsch (Radebeul) gewählt.

 

Gott gebe unserem Bischof und der Synode seinen Segen für all ihr Tun!


Neuer Kirchenvorsteher

Als Nachfolger von Kerstin Beulich (vormals Creutz) im Reichenberger Kirchenvorstand ist Stefan Bistrosch aus Wahnsdorf berufen worden und wird im Gottesdienst am 23. Februar in sein Amt eingeführt.


 

Nachhaltiges Gemeindeleben! 

Wir werden nachdenklicher darüber, wie wir leben. Und das ist gut so, denn langsam wird uns klar: Gedankenlos unseren Wohlstand genießen kann nur in eine Sackgasse führen. Und wir – jedes Gemeinwesen, jede Familie, jede/r Einzelne – tragen Mit-Verantwortung dafür, dass wir aus dieser Sackgasse wieder herauskommen.

Deshalb wollen wir im neuen Jahr Menschen zusammenrufen, denen die Frage nach einem nachhaltigeren Leben am Herzen liegt, und die bereit sind, ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Zeit einzubringen, damit auch wir als Kirchgemeinden im Rahmen unserer Möglichkeiten Schritte in diese Richtung gehen können. Dabei geht es, allgemein gesagt, um „den Erwerb von Waren und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten“. Sind doch die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit, die dahinter stecken, zutiefst christliche Werte! Die Richtlinie, die unsere Landeskirche dazu herausgegeben hat, kann ein erster Anhaltspunkt sein.

Wir bitten alle, die sich von diesem Themenkreis angesprochen fühlen, sich im Pfarramt oder direkt bei Vikar Kreß zu melden, der diese Gruppe zunächst begleiten wird.


Projekt Trauerhalle abgeschlossen!

Nach der Steinbacher und der Moritzburger Trauerhalle ist nun auch die Reichenberger Halle wieder ein würdiger Ort für Trauer und Abschied. Unter der Leitung des Architekten Manfred Schlotzhauer wurde die alte Halle nach vorn erweitert und so entstand ein heller, freundlicher Raum. Der Weg von der Kirche hinab beschäftigte die Planer wegen des starken Gefälles etwas länger, aber nun ist auch er fertig und gut begehbar.

Ganz herzlich danken wir allen Spendern sowie der Gemeinde Moritzburg, dem Landkreis Meißen, der Europäischen Union und der Sächsischen Landeskirche für ihre finanzielle Unterstützung.



 

Lebendige Kirchenmusik – Bitte um Unterstützung

In unserer Region ist ein vielfältiges kirchenmusikalisches Leben entstanden, das von vielen Menschen mitgetragen wird. Ein großer Schatz! Doch schon im Jahr 2020 (also bereits ein Jahr vor unserer Kirchspiel-Werdung) müssen wir eine Kürzung der landeskirchlichen Mittel für unsere Personalkosten in der Kirchenmusik verkraften. 41%, also fast eine halbe Stelle in unserer Region werden wir dann nicht mehr bezahlen können. Es sei denn, wir können diese Stellenanteile durch Spenden finanzieren.

Mit dem Kirchgeldbrief hatten wir schon in allen vier Gemeinden darauf aufmerksam gemacht und um einen zusätzlichen Beitrag dafür gebeten. Das möchten wir hiermit noch einmal untermauern: Wenn Ihnen die Kirchenmusik am Herzen liegt, helfen Sie uns, dass wir das vielfältige Angebot für Groß und Klein aufrecht erhalten können! Dabei sind Einzelspenden ebenso hilfreich wie regelmäßige (monatliche) Spenden, mit denen wir planen können. Haben Sie herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking


Gebetskerzen in der Kirche

 

Machen Sie das manchmal, wenn Sie im Urlaub eine Kirche besichtigen, dass Sie vor den brennenden Gebetskerzen stehen

bleiben und einen Moment verharren? Vielleicht zünden Sie oder die Kinder oder Enkel dann auch eine Kerze an und denken dabei an einen lieben Menschen, der schon verstorben ist.

Aus den diesjährigen Offene-Kirche-Nachmittagen im Sommer ist nun genau so etwas in unserem Altarraum stehen geblieben: Eine große Kupferschale gefüllt mit Sand, darauf eine Gebetskerze, um die sich lauter kleine Teelichte scharen.

Sie können das etwa vor oder nach dem Gottesdienst nutzen oder auch, wenn die Kirche zu anderen Zeiten geöffnet ist.