Was uns bewegt:

Zwei Gemeinden – ein Pfarrer

Ab dem 1. Oktober ist die Moritzburger Pfarrstelle vakant. Die Hauptvertretung liegt bei der Schwesterkirchgemeinde Reichenberg und das bedeutet, dass ich jetzt für vieles zuständig sein werde, was bisher Pfarrerin Reinkösters Aufgaben waren. Aber selbstverständlich kann ich nicht all das noch zusätzlich zu meinem Arbeitsbereich in Reichenberg übernehmen. Ich, nein: wir alle sind deshalb darauf angewiesen, dass wir gemeinsam Kräfte mobilisieren. Welche Gaben können Sie einbringen? Wen kennen Sie, der oder die besondere Gaben hat? Wer steht vielleicht etwas abseits und wartet nur darauf,

angesprochen zu werden?

In der kommenden Zeit werden wir viel zu koordinieren haben. So werden in Zukunft immer mal Gottesdienste auch um 11.00 Uhr stattfinden, damit in beiden Gemeinden die Gottesdienste von einem Team (Pfarrer und Kantorin) gehalten werden können. Und die neuen Konfirmanden aus beiden Gemeinden treffen sich jetzt gemeinsam und werden von meiner Frau (und aushilfsweise auch mir) bis zur Konfirmation begleitet.

Vielleicht ist diese Situation auch eine Chance für uns, näher zusammen zu rücken. Die Schwesterkirchgemeinde auch als Schwester zu sehen, die Menschen dort als Geschwister, sie zu besuchen und einzuladen.

Bei all dem hoffe und bete ich, dass Gottes Segen uns leitet.

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking


Neu im Gemeindebüro

Am 10. September haben wir unsere neue Verwaltungsmitarbeiterin Simone Janoschke feierlich in ihren Dienst eingeführt. Wir sind froh und dankbar, dass sie da ist und wünschen ihr und uns eine segensreiche Zusammenarbeit. Kommen Sie doch einfach mal im Büro vorbei und lernen sie kennen!Sie selbst schreibt über sich:

Mein Name ist Simone Janoschke, ich bin 35 Jahre alt, verheiratet mit Gunter und Mama von zwei bezaubernden Mädels. Der eine oder andere ist mir vielleicht schon in der Buchhandlung in Moritzburg über den Weg gelaufen, denn dort habe ich zuletzt gearbeitet. Büroarbeit hat mir schon immer viel Freude bereitet, deshalb verbinde ich jetzt meine Liebe zu Jesus mit meiner Arbeit und freue mich, dass ich schon von vielen so freundlich aufgenommen wurde. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Menschen, die mir im Pfarrbüro begegnen werden. Vielleicht haben Sie am Anfang ein bisschen Geduld mit mir, wenn noch nicht alles reibungslos klappt.

Ihre Simone Janoschke


 

Pfarrerin Lüdeking gibt jetzt mehr Schulunterricht

Fast vier Jahre sind wir nun schon in Reichenberg und teilen uns seither die Pfarrstelle je zur Hälfte. Jetzt, so waren wir uns einig, ist die Zeit für eine Erweiterung gekommen, da unsere Kinder immer größer und selbständiger werden. (Die Entscheidung, nach einer zusätzlichen halben Stelle zu suchen, fiel allerdings schon lange bevor wir von den weiteren Personaländerungen in Reichenberg und Moritzburg wussten.)

Und so wird Maren ab August mit einer halben Stelle Religionsunterricht an der Dreikönigschule in Dresden geben.

Aber keine Angst: Für unsere Gemeindearbeit hier in Reichenberg bleibt sie uns erhalten! Sie wird weiterhin die Konfigruppe

begleiten, Gottesdienste halten, Projekte durchführen und für Sie ansprechbar sein. Im ersten Schulhalbjahr allerdings wird sie sich weitgehend herausnehmen, da der Anfang in der Schule viel Vorbereitungs- und Einarbeitungszeit erfordern wird.

Freimut wird ab dann den Hauptteil der Gemeindearbeit übernehmen – unser bisheriges Konzept, wochenweise im Wechsel „zuständig“ zu sein, wird damit ab August beendet. Wir hoffen, dass unsere Entscheidung eine gute ist – und vielleicht bringt die Perspektive der Schule ja auch neue Inspiration für das Gemeindeleben.

Ihre Maren und Freimut Lüdeking


Neues zur Strukturreform

 

Nach zwei intensiven Tagungen zum Thema und im Austausch mit den Kirchenvorständen unseres Kirchenbezirks (s. auch Gemeindeblatt April) hat die Bezirkssynode am 16. Juni mit großer Mehrheit die Regionen bestätigt, in denen die Gemeinden in Zukunft zusammenarbeiten werden.

Für uns bedeutet das, dass wir als Schwesternkirchgemeinden Reichenberg und Moritzburg mit den beiden Radebeuler Gemeinden Frieden und Luther kooperieren werden. Das passt ganz gut, da doch viele unserer Lebensbezüge in diese Richtung gehen.

In welchem Rahmen diese Kooperation in den nächsten Jahren stattfinden wird, werden die Kirchenvorstände noch gut miteinander besprechen. Bestehende Berührungspunkte werden wir sicherlich ausbauen können, aber dabei sehr wohl die Identitäten unserer einzelnen Gemeinden zu wahren wissen.

Problematischer wird es dann im nächsten Schritt werden, wenn es darum geht, dass wir – wie in der ganzen Landeskirche – zum Jahr 2020 bei unseren Stellen im Verkündigungsdienst kürzen müssen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie Ihre Kirchenvorsteher oder mich gern darauf an!

 

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking

 

Wieder eine Strukturreform?!

 

Seit vielen Jahren werden wir weniger, wir Christinnen und Christen in Deutschland.

In Sachsen ist dieser Rückgang stark zu spüren: Es werden längst nicht so viele Kinder oder Erwachsene getauft, wie Gemeindeglieder versterben. Durch die vielen Austritte zur Zeit der DDR und auch danach sind die „mittleren Jahrgänge ausgedünnt“ – das schlägt sich in der Gemeindearbeit nieder, aber eben auch in der „Bevölkerungsentwicklung“ unserer Kirchgemeinden.

Dadurch hat unsere Landeskirche langfristig weniger Geld, um ihre Mitarbeiter/innen zu bezahlen – und es müssen Stellen

gekürzt werden. Von Seiten der Landeskirche sind das die Gemeindepädagogen-, Kirchenmusiker- und Pfarrstellen. Das haben wir nun schon in den Jahren 2005 und 2014 erlebt.

Im Zuge der nächsten Stellenkürzung, die 2019 abgeschlossen sein soll, ist nun eine umfassende Strukturreform geplant:

Es sollen im ganzen Bereich der Landeskirche größere kirchgemeindliche Strukturen gebildet werden – Kirchspiele oder Kirchgemeindefusionen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie unsere Kirchenvorsteher oder Pfarrerehepaar Lüdeking an.

 

Sie können das Strukturpapier „Kirche der Hoffnung in Sachsen“ auch auf der Internetseite der Landeskirche unter www.evlks.de oder www.evlks.de/doc/Kirche_mit_Hoffnung_in_Sachsen.pdf finden.

 


 

Aktueller Stand zur Taufstein-Restaurierung

Nun ist es klar: Auch der dritte Folgeantrag um Förderung beim Freistaat wurde abgelehnt.

Jetzt, so hat der Kirchenvorstand zuversichtlich auf diese Nachricht reagiert, jetzt schaffen wir sie eben aus eigenen Kräften, die Restaurierung unseres Taufsteins.

Gut 22.000 Euro soll der zweite Bauabschnitt kosten, 12.000 Euro haben wir bereits durch Spenden in der Rücklage sammeln können, 3.000 Euro kamen aus dem Haushaltsabschluss des vergangenen Jahres dazu. Deshalb wollen wir ab jetzt wieder verstärkt Spenden für den Taufstein sammeln, damit wir vielleicht noch in diesem Jahr mit dem zweiten Teil der Restaurierung beginnen können. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 


Bau in Reichenberg

Nach wahrscheinlich weit über 40 Jahren war der schöne, alte Holzboden in unserem Gemeindesaal arg verschlissen. Unzählige Gottesdienste in den Winterhalbjahren und sonstige Veranstaltungen in der umgebauten, ehemaligen Scheune hatten den Belag so dünn geschliffen, dass sich tatsächlich die „Balken bogen“ und nach einer Erneuerung riefen. Ein nochmaliges Abschleifen fiel also mangels Masse aus. Doch wie sollte der neue Fußboden ausgeführt werden? Holzboden, Parkett, Betonboden mit Linoleum? Was passt zu unserem Gemeindesaal, was ist nachhaltig, was lässt sich am besten reinigen? Sollte der Boden komplett, einschließlich Unterkonstruktion, abgebrochen und von Grund auf neu mit Dichtung, Dämmung, Unterbau aufgebaut werden? Und was wird das alles kosten? Nach eingehender Beratung auch mit der Baupflegerin, Frau Schneider, Untersuchung des schwach belüfteten Unterbaus und Prüfung unserer Finanzen hat sich der Kirchenvorstand wiederum für einen Naturholzbelag aus Kiefer entschieden, welcher nach entsprechender Vorbereitung direkt auf den vorhandenen Dielenboden aufgebracht, geschliffen und versiegelt wurde um pünktlich beim Gemeindefest fertig gestellt zu sein. Der neue Holzbelag im Gemeindesaal strahlt nun deutlich heller als sein dunkler, betagter Unterbau und wird als stabile und freundliche  Unterlage in den nächsten Jahren viele festliche Veranstaltungen mittragen.

 

Unsere Friedhofsmauer als Begrenzung zum Pfarrgrundstück trennt nicht nur die beiden Funktionen, sondern muss auch das höher gelegene Friedhofsgelände gegen Abrutschen stützen. Um diesen Dienst zuverlässig zu erfüllen, bedarf es einer regelmäßigen Pflege und Instandhaltung. Nicht nur Wasser und Frost, auch der eigentlich gut zum Umfeld passende Efeu hat in den letzten Jahren der alten Natursteinmauer mächtig zugesetzt. Nach weitgehender Entfernung des Bewuchses durch Herrn Pohl und Frau Schirmer konnte das Schadensbild aufgenommen und Angebote für eine behutsame Instandsetzung eingeholt werden. Wurzeln müssen aus den offenen Fugen herausgeholt und mancher loser Stein neu versetzt werden. Am Schluss soll die Mauer - wie in ihrer Fortsetzung zum hinteren Park bereits erfolgt – den Friedhof wie den Pfarrgarten wieder im Natursteinkleid mit geschlossenen Fugen und steinernem Satteldach schmücken und das Gelände sicher stützen. Wir hoffen, im nächsten Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können.

 

Dass es ziemlich eng geworden ist, in unserem Gemeindehaus, ist für uns ja eher ein erfreulicher Umstand.  Gruppen und Kreise verlangen - wie auch das Pfarramtsbüro, welches derzeit noch in der Pfarrwohnung untergebracht ist - nach geeigneten zusätzlichen Räumen. Insbesondere Räume für die Jugendarbeit konnten bisher nur behelfsmäßig untergebracht werden. Seit einigen Jahren gibt es daher Überlegungen, ungenutzte Bereiche im Gemeindehaus auszubauen und  für die Gemeindearbeit zur Verfügung zu stellen. Da der Dachraum über dem Gemeindesaal im Zuge des Umbaus der ehemaligen Scheune mit sehr beschränkten Finanzen nicht für eine Nutzung ausgelegt wurde, steht noch der westliche, zweigeschossige Scheunenbereich, welcher nur im Erdgeschoss als Lager und Fahrradgarage genutzt wird, als „Ausbaureserve“ zur Verfügung. Im ersten Schritt wurden daher Überlegungen angestellt, wie unter Beibehaltung der gegenwärtigen Nutzung im Erdgeschoss zusätzliche Lagermöglichkeiten mit erforderlicher neuer, kleiner Küchenzeile im Vorraum vorm Gemeindesaal untergebracht werden können. Weiterhin könnte das erste Obergeschoss der Scheune vom Gemeindehaus aus erschlossen und für Pfarramtsbüros und Gruppenraum ausgebaut werden. Nachdem der Kirchenvorstand seine Zielvorstellungen formuliert hat, soll ein erster Entwurf mit entsprechender Kostenschätzung für die Erweiterung unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften durch einen Architekten erarbeitet werden. Wir denken, dass es bis zum Jahresende erste Planungsergebnisse geben wird.

 

Heiko Augsburg


Taufgedächtnis

Mit dem Tauffest am 28. Juni 2015 haben wir auch damit begonnen, alle zwei bis drei Monate ein Taufgedächtnis in den Gottesdiensten zu feiern.

Das Taufgedächtnis wendet sich an all diejenigen, die in den letzten zwei bis drei Monaten ihren Tauftag hatten − Groß und Klein. Sie können dazu Ihre Taufkerze mitbringen und empfangen einen Segen. Achten Sie auf den Hinweis im Gottesdienstplan! Das nächste Taufgedächtnis ist am 18. Juni 2017.

Übrigens: Wenn Sie Ihren Tauftag nicht wissen, können Sie ihn gern im Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft wurden, erfragen!