Was uns bewegt:

Das war das Abenteuerlager in Reichenberg

„Neue Pfade“ sind wir beim diesjährigen Abenteuerlager in Reichenberg gegangen. 21 Jungen und Mädchen haben mit fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern und 1 hauptamtlichen Mitarbeiterin in Jurten übernachtet, welche vorher selber aufgebaut werden mussten. Danke an den Pfadfinderstamm Heinrich Zille aus Ottendorf und dem Stamm Mobu für diese Jurten. Ein eigener Toilettenwagen stand uns hier draußen zur Verfügung – Danke an Firma Proschmann für den Transport und an „Auto Hülle“ für zwei neue Räder. Wir haben uns selber versorgt, Essen gekocht, Feuer gemacht, haben das Gelände erforscht und sind gemeinsam Baden gewesen – Danke an unseren Rettungsschwimmer Matthias Bellmann. Allen ehrenamtlichen Mitarbeitern möchte ich ganz herzlich danken für die schöne gemeinsame Zeit – allen voran Jörg Hoffmann, der unsere Pfadfinder hier ehrenamtlich leitet, aber auch Stefan Beierl, Max Hoffmann, Jakob Lüdeking und Artur Seifert. Unser größter Dank gilt unserem himmlischen Vater, der uns bewahrt hat und uns Gemeinschaft untereinander und mit ihm schenkt.

 

Friederike Knittel

 


Taufstein-Restaurierung

Teil 3

Die Restauratorinnen sind wieder in der Reichenberger Kirche am Werk: Die Restaurierung unseres Taufsteins soll in diesem Sommer zum Abschluss kommen.

Schauen Sie doch einfach mal rein und sehen Sie, wie aufwendig und liebevoll die Arbeiten dort ausgeführt werden!


Wölfe auf neuen Pfaden

Die Reichenberger und Moritzburger Pfadfinder haben Nachwuchs bekommen: seit Juni trifft sich eine Gruppe „Wölflinge“, das sind die Jüngsten unter den Pfadfindern. Mit ihren zwei Leiterinnen und zwei jugendlichen Helfern kommen etwa zwölf Kinder im Grundschul-Alter zusammen, singen und spielen und lernen die Grundlagen des Pfadfinder-Daseins kennen: Naturbezogenes Leben in Verantwortung vor dem Schöpfer und den Mitmenschen – und viel Spaß dabei.

Nach den Sommerferien geht’s wieder los – wer dazu stoßen möchte, ist herzlich willkommen!

 


Danke für Tüllen!

Jetzt kann der Sommer kommen: Der Reichenberger Friedhof hat wieder Gießkannen- Tüllen! Dank an den edlen Spender (oder war es ein reuiger Sammler?)

 


Josefine Soltau ist jetzt ordiniert

Pfarrerin Josefine Soltau ist am 22. April in der Berliner Marienkirche feierlich ordiniert worden. Bis August 2017 war sie Vikarin in Reichenberg und ist seit September Pfarrerin in Seelow (bei Frankfurt/Oder). Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen ihr Gottes reichen Segen für ihren Dienst!


Zwei Gemeinden – ein Pfarrer

Ab dem 1. Oktober ist die Moritzburger Pfarrstelle vakant. Die Hauptvertretung liegt bei der Schwesterkirchgemeinde Reichenberg und das bedeutet, dass ich jetzt für vieles zuständig sein werde, was bisher Pfarrerin Reinkösters Aufgaben waren. Aber selbstverständlich kann ich nicht all das noch zusätzlich zu meinem Arbeitsbereich in Reichenberg übernehmen. Ich, nein: wir alle sind deshalb darauf angewiesen, dass wir gemeinsam Kräfte mobilisieren. Welche Gaben können Sie einbringen? Wen kennen Sie, der oder die besondere Gaben hat? Wer steht vielleicht etwas abseits und wartet nur darauf,

angesprochen zu werden?

In der kommenden Zeit werden wir viel zu koordinieren haben. So werden in Zukunft immer mal Gottesdienste auch um 11.00 Uhr stattfinden, damit in beiden Gemeinden die Gottesdienste von einem Team (Pfarrer und Kantorin) gehalten werden können. Und die neuen Konfirmanden aus beiden Gemeinden treffen sich jetzt gemeinsam und werden von meiner Frau (und aushilfsweise auch mir) bis zur Konfirmation begleitet.

Vielleicht ist diese Situation auch eine Chance für uns, näher zusammen zu rücken. Die Schwesterkirchgemeinde auch als Schwester zu sehen, die Menschen dort als Geschwister, sie zu besuchen und einzuladen.

Bei all dem hoffe und bete ich, dass Gottes Segen uns leitet.

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking


Neues zur Strukturreform

 

Die Situation

Seit vielen Jahren werden wir weniger, wir Christinnen und Christen in Deutschland.

In Sachsen ist dieser Rückgang stark zu spüren: Es werden längst nicht so viele Kinder oder Erwachsene getauft, wie Gemeindeglieder versterben. Durch die vielen Austritte zur Zeit der DDR und auch danach sind die „mittleren Jahrgänge ausgedünnt“ – das schlägt sich in der Gemeindearbeit nieder, aber eben auch in der „Bevölkerungsentwicklung“ unserer Kirchgemeinden.

Dadurch hat unsere Landeskirche langfristig weniger Geld, um ihre Mitarbeiter/innen zu bezahlen – und es müssen Stellen

gekürzt werden. Von Seiten der Landeskirche sind das die Gemeindepädagogen-, Kirchenmusiker- und Pfarrstellen. Das haben wir nun schon in den Jahren 2005 und 2014 erlebt.

Im Zuge der nächsten Stellenkürzung, die Ende 2019 abgeschlossen sein soll, ist nun eine umfassende Strukturreform geplant: Es sollen im ganzen Bereich der Landeskirche größere kirchgemeindliche Strukturen gebildet werden – Kirchspiele oder Kirchgemeindefusionen.

Nach zwei intensiven Tagungen zum Thema und im Austausch mit den Kirchenvorständen unseres Kirchenbezirks hat die Bezirkssynode am 16. Juni mit großer Mehrheit die Regionen bestätigt, in denen die Gemeinden in Zukunft zusammenarbeiten werden.

(Sie können das Strukturpapier „Kirche der Hoffnung in Sachsen“ auch auf der Internetseite der Landeskirche unter www.evlks.de oder

www.evlks.de/doc/Kirche_mit_Hoffnung_in_Sachsen.pdf finden.)


Was bedeutet das für uns?

Für uns bedeutet das, dass wir als Schwesternkirchgemeinden Reichenberg und Moritzburg mit den beiden Radebeuler Gemeinden Frieden und Luther kooperieren werden. Das passt ganz gut, da doch viele unserer Lebensbezüge in diese Richtung gehen.

In welchem Rahmen diese Kooperation in den nächsten Jahren stattfinden wird, werden die Kirchenvorstände noch gut miteinander besprechen. Bestehende Berührungspunkte werden wir sicherlich ausbauen können, aber dabei sehr wohl die Identitäten unserer einzelnen Gemeinden zu wahren wissen.

Problematischer wird es dann im nächsten Schritt werden, wenn es darum geht, dass wir – wie in der ganzen Landeskirche – zum Jahr 2020 bei unseren Stellen im Verkündigungsdienst kürzen müssen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie Ihre Kirchenvorsteher oder mich gern darauf an!

 

Ihr Pfarrer Freimut Lüdeking