Was uns bewegt:

Pfarrer der Partnergemeinde gestorben

Am 19. Februar 2021 ist Herr Pfarrer i. R. Hans-Martin Sturhan im Alter von 91 Jahren in Hannover verstorben. Er und seine Frau Ursula, (gestorben im April 2020), haben gemeinsam mit dem Pfarrerehepaar Kröhnert die ehemalige Partnerschaft mit der Thomasgemeinde in Hannover-Ricklingen und der Kirchgemeinde Reichenberg wieder neu belebt.

Zu Pfingsten 1978 hat das Ehepaar Sturhan unsere Kirchgemeinde das erste Mal besucht. Danach folgten weitere Besuche 

mit Gemeindegliedern in unserer Gemeinde. 

Viele Freundschaften sind in dieser Zeit entstanden. Nach der Kontaktaufnahme 1978 haben wir als Gemeinde sehr viel Unterstützung erfahren. Wir erhielten viele Spenden, u. a. für die Innenrestaurierung unserer Kirche sowie für die Läutemaschine.

Es war nicht nur die finanzielle Unterstützung, die wir erfahren durften, in Erinnerung sind uns auch die vielen herzlichen Begegnungen und schönen Gemeindeabende. Pfarrer Sturhan und seine Frau Ursula haben die Partnerschaft sehr gefördert. Dafür sind wir als Kirchgemeinde dankbar.

Marlies Rahrisch

 


Kirchgemeindevertretungen

 

Seit dem 2.1.2021 sind unsere Kirchgemeinden Reichenberg und Moritzburg Teil des Kirchspiels Radebeul- Reichenberg-Moritzburg. Damit haben wir eine neue Leitungsstruktur. Unsere beiden bisherigen Kirchenvorstände heißen jetzt „Kirchgemeindevertretungen“ (KGV), sie werden weiterhin das Gemeindeleben bei uns gestalten und verantworten und darüber hinaus eng mit dem Kirchenvorstand (KV) des Kirchspiels zusammenarbeiten.

 

Unsere Kirchgemeindevertreter/innen sind:

 

… in Reichenberg:

Heiko Augsburg

Stefan Beierl (auch KV)

Lelia Hendricks-Frenkel

Barbara Jonscher

Friederike Knittel (auch KV)

Kirsten Meier (stellv. Vors., auch KV)

Marie-Luise Müller (Vorsitzende)

Martina Rech

Cordula Schumann

… und in Moritzburg:

Friedemann Beyer (auch KV)

Stefan Ebschke

Thomas Emmrich (auch KV)

Rebekka Helbig

Christiane Kahrs

Frank Kurzreuter

Andreas Rösch

Evelyn Winkelmann (stellv. Vorsitzende)

Michael Zimmermann (Vorsitzender)



Jugend in der Kirchgemeindevertretung

In beiden KGVs ist noch einer der drei Berufungsplätze frei, er soll im Laufe des Jahres an eine/n Jugendliche/n vergeben werden.

Anders als bei der Wahl im September können Jugendliche bereits ab 16 Jahren berufen werden. Der Wunsch dahinter ist,

dass die Jugendlichen mit ihren Gedanken und Bedürfnissen mehr in der Gemeinde und der Gemeindeleitung vorkommen. Wir hoffen, es finden sich junge Leute, die sich da gern engagieren wollen!

Pfarrer Freimut Lüdeking


 

Nachhaltiges Gemeindeleben! 

Wir werden nachdenklicher darüber, wie wir leben. Und das ist gut so, denn langsam wird uns klar: Gedankenlos unseren Wohlstand genießen kann nur in eine Sackgasse führen. Und wir – jedes Gemeinwesen, jede Familie, jede/r Einzelne – tragen Mit-Verantwortung dafür, dass wir aus dieser Sackgasse wieder herauskommen.

Deshalb wollen wir im neuen Jahr Menschen zusammenrufen, denen die Frage nach einem nachhaltigeren Leben am Herzen liegt, und die bereit sind, ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Zeit einzubringen, damit auch wir als Kirchgemeinden im Rahmen unserer Möglichkeiten Schritte in diese Richtung gehen können. Dabei geht es, allgemein gesagt, um „den Erwerb von Waren und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten“. Sind doch die Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit, die dahinter stecken, zutiefst christliche Werte! Die Richtlinie, die unsere Landeskirche dazu herausgegeben hat, kann ein erster Anhaltspunkt sein.

Wir bitten alle, die sich von diesem Themenkreis angesprochen fühlen, sich im Pfarramt oder direkt bei Vikar Kreß zu melden, der diese Gruppe zunächst begleiten wird.


Gebetskerzen in der Kirche

 

Machen Sie das manchmal, wenn Sie im Urlaub eine Kirche besichtigen, dass Sie vor den brennenden Gebetskerzen stehen

bleiben und einen Moment verharren? Vielleicht zünden Sie oder die Kinder oder Enkel dann auch eine Kerze an und denken dabei an einen lieben Menschen, der schon verstorben ist.

Aus den diesjährigen Offene-Kirche-Nachmittagen im Sommer ist nun genau so etwas in unserem Altarraum stehen geblieben: Eine große Kupferschale gefüllt mit Sand, darauf eine Gebetskerze, um die sich lauter kleine Teelichte scharen.

Sie können das etwa vor oder nach dem Gottesdienst nutzen oder auch, wenn die Kirche zu anderen Zeiten geöffnet ist.