Was uns bewegt:

 

7 Wochen ohne – Fastenaktion der evangelischen Kirche

1. März bis 16. April 2017

Millionen Menschen lassen sich jährlich mit der Aktion „7 Wochen ohne“ aus dem Trott bringen. Sie verzichten nicht nur auf Schokolade oder Nikotin, sondern folgen der Einladung zum Fasten im Kopf: sieben Wochen lang die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue Perspektive einnehmen, entdecken, worauf es ankommt im Leben.

 

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion ist: „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort!“

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf vieles verlieren, nur nicht die Zeit. Gut also, dass ich meine Post nicht mehr zu Hause am Tisch lesen muss, nachdem ich – gefühlt stundenlang! – auf die Briefträgerin gewartet habe. Nein, die Mails lese ich an der Ampel auf meinem Smartphone. Und antworte noch auf dem Parkplatz vor dem Haus. Sofort!

Die Fastenaktion möchte eine Kur der Entschleunigung anbieten. Denn alles hat seine Zeit, verspricht uns der Prediger in der Bibel.

Lassen Sie sich einladen zu einem „Fasten im Kopf“: Sieben Wochen lang die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue Perspektive einnehmen, entdecken, worauf es ankommt im Leben.  

Nähere Informationen unter: www.7-wochen-ohne.de

 


Kirchentag auf dem Weg,

25. bis 28. Mai 2017: „du siehst mich!“

Gleichzeitig mit dem Kirchentag in Berlin laden weitere mitteldeutsche Städte, unter anderem auch Leipzig, ein zu einem „Kirchentag auf dem Weg“.

Vielfältige Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten versprechen drei erlebnisreiche Tage. Zum Festgottesdienst am Sonntag führen alle Wege nach Wittenberg.

Auch wir fahren hin – wer dabei sein will, sollte sich (aus organisatorischen Gründen) möglichst schnell anmelden.

 

Weitere Infos in den Pfarrämtern und unter www.kirchentag.de und www.r2017.org

 


Strukturreform

Zur landeskirchlichen Strukturreform (siehe Gemeindeblatt Dezember 2016 bzw. auf dieser Seite unter den Fotos) gibt es die

ersten Vorschläge, wie sich die Kirchgemeinden in unserem Kirchenbezirk zu Regionen zusammentun könnten. Unsere Kirchenvorstände sind im Austausch mit dem Strukturausschuss der Bezirkssynode. Nachdem sich die Landessynode vom 30. März bis 3. April nochmal mit einigen strittigen Punkten der Reform beschäftigt haben wird, werden die Vorschläge am 5. Mai erstmals in unserer Bezirkssynode diskutiert.

 

Die Kirchgemeinde Reichenberg lädt dann zu einer Gemeindeversammlung am 29. Mai um 19.30 Uhr ein.

 


 

Neues im Kinder-Jugend-Bereich

Die Kirchenvorstände unserer Region (Reichenberg, Moritzburg, Wilschdorf-Rähnitz) haben die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unseren Gemeinden neu strukturiert und die Bereiche auf unsere Gemeindepädagoginnen aufgeteilt:

Seit Ende Februar liegt die Arbeit mit Kindern schwerpunktmäßig in den Händen von Friederike Knittel, sie leitet alle

Christenlehre-Gruppen und begleitet auch die Kindergottesdienst-Mitarbeiterteams. Kati Gruß hat seitdem alle drei Jungen Gemeinden übernommen und baut außerdem die regionale Pfadfinderarbeit für die größeren Kinder auf.

 


 

Unsere Kirche - von Kindern fotografiert

 

Zum "Tag des offenen Denkmals", welcher unter dem Thema stand "Gemeinsam Denkmale erhalten", haben Kinder die Reichenberger Kirche fotografiert. Ihr Auftrag war, im Bild festzuhalten:

"Was ist Euch besonders wichtig und erhaltenswert an unserer Kirche?"

In der Bilder-Galerie ist ein kleiner Ausschnitt der zahlreichen Fotos zu sehen, die aus dem Blickwinkel von Sechs- bis Achtjährigen aufgenommen wurden.


 

Wieder eine Strukturreform?!

 

Seit vielen Jahren werden wir weniger, wir Christinnen und Christen in Deutschland.

In Sachsen ist dieser Rückgang stark zu spüren: Es werden längst nicht so viele Kinder oder Erwachsene getauft, wie Gemeindeglieder versterben. Durch die vielen Austritte zur Zeit der DDR und auch danach sind die „mittleren Jahrgänge ausgedünnt“ – das schlägt sich in der Gemeindearbeit nieder, aber eben auch in der „Bevölkerungsentwicklung“ unserer Kirchgemeinden.

Dadurch hat unsere Landeskirche langfristig weniger Geld, um ihre Mitarbeiter/innen zu bezahlen – und es müssen Stellen

gekürzt werden. Von Seiten der Landeskirche sind das die Gemeindepädagogen-, Kirchenmusiker- und Pfarrstellen. Das haben wir nun schon in den Jahren 2005 und 2014 erlebt.

Im Zuge der nächsten Stellenkürzung, die 2019 abgeschlossen sein soll, ist nun eine umfassende Strukturreform geplant:

Es sollen im ganzen Bereich der Landeskirche größere kirchgemeindliche Strukturen gebildet werden – Kirchspiele oder Kirchgemeindefusionen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie unsere Kirchenvorsteher oder Pfarrerehepaar Lüdeking an.

 

Sie können das Strukturpapier „Kirche der Hoffnung in Sachsen“ auch auf der Internetseite der Landeskirche unter www.evlks.de oder www.evlks.de/doc/Kirche_mit_Hoffnung_in_Sachsen.pdf finden.

 


 

Taufstein

Fragen Sie sich auch, was denn mit der Restaurierung des Reichenberger Taufsteins wird?

In den vergangenen Jahren haben wir viele Spenden dafür bekommen, doch die

Arbeiten wurden damals auf halbem Wege unterbrochen. Da wir aber auch auf die finanzielle Unterstützung des Freistaates angewiesen sind, haben wir seitdem zweimal wieder einen Fördermittelantrag gestellt – und bisher zwei Absagen bekommen.

Für Frühjahr 2017 hoffen wir sehr auf eine Zusage, dann wird der Kirchenvorstand entscheiden, wie es mit der Restaurierung weitergeht.

Bis dahin bleibt uns nur, für Ihre Spendenbereitschaft, aber auch für Ihre Geduld zu danken!



Pfadfinder

Ab März 2017 wird es für unsere Gemeinden eine Pfadfindergruppe in Moritzburg für Kinder im Alter von 9 - 11 Jahren geben.

Die Pfadfinder sind eine weltweite Gemeinschaft mit einer über hundertjährigen Tradition. Sie vermittelt Werte, die zu sozialem Verhalten befähigen und die Kinder erwerben durch die schrittweise Übernahme von Verantwortung Selbstbewusstsein und Mut. Demokratiefähigkeit, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind Basis und

Ziel der Arbeit. Dabei orientieren wir uns am Evangelium von Jesus Christus.

Gemeindepädagogin Kati Gruss erarbeitet ein Konzept zur Einführung der Pfadfinderarbeit und sucht Helferinnen und Helfer.

 

Bitte melden Sie sich bei ihr: kati.gruss@gmx.de oder 01 51-65 17 73 72.


Bau in Reichenberg

Nach wahrscheinlich weit über 40 Jahren war der schöne, alte Holzboden in unserem Gemeindesaal arg verschlissen. Unzählige Gottesdienste in den Winterhalbjahren und sonstige Veranstaltungen in der umgebauten, ehemaligen Scheune hatten den Belag so dünn geschliffen, dass sich tatsächlich die „Balken bogen“ und nach einer Erneuerung riefen. Ein nochmaliges Abschleifen fiel also mangels Masse aus. Doch wie sollte der neue Fußboden ausgeführt werden? Holzboden, Parkett, Betonboden mit Linoleum? Was passt zu unserem Gemeindesaal, was ist nachhaltig, was lässt sich am besten reinigen? Sollte der Boden komplett, einschließlich Unterkonstruktion, abgebrochen und von Grund auf neu mit Dichtung, Dämmung, Unterbau aufgebaut werden? Und was wird das alles kosten? Nach eingehender Beratung auch mit der Baupflegerin, Frau Schneider, Untersuchung des schwach belüfteten Unterbaus und Prüfung unserer Finanzen hat sich der Kirchenvorstand wiederum für einen Naturholzbelag aus Kiefer entschieden, welcher nach entsprechender Vorbereitung direkt auf den vorhandenen Dielenboden aufgebracht, geschliffen und versiegelt wurde um pünktlich beim Gemeindefest fertig gestellt zu sein. Der neue Holzbelag im Gemeindesaal strahlt nun deutlich heller als sein dunkler, betagter Unterbau und wird als stabile und freundliche  Unterlage in den nächsten Jahren viele festliche Veranstaltungen mittragen.

 

Unsere Friedhofsmauer als Begrenzung zum Pfarrgrundstück trennt nicht nur die beiden Funktionen, sondern muss auch das höher gelegene Friedhofsgelände gegen Abrutschen stützen. Um diesen Dienst zuverlässig zu erfüllen, bedarf es einer regelmäßigen Pflege und Instandhaltung. Nicht nur Wasser und Frost, auch der eigentlich gut zum Umfeld passende Efeu hat in den letzten Jahren der alten Natursteinmauer mächtig zugesetzt. Nach weitgehender Entfernung des Bewuchses durch Herrn Pohl und Frau Schirmer konnte das Schadensbild aufgenommen und Angebote für eine behutsame Instandsetzung eingeholt werden. Wurzeln müssen aus den offenen Fugen herausgeholt und mancher loser Stein neu versetzt werden. Am Schluss soll die Mauer - wie in ihrer Fortsetzung zum hinteren Park bereits erfolgt – den Friedhof wie den Pfarrgarten wieder im Natursteinkleid mit geschlossenen Fugen und steinernem Satteldach schmücken und das Gelände sicher stützen. Wir hoffen, im nächsten Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können.

 

Dass es ziemlich eng geworden ist, in unserem Gemeindehaus, ist für uns ja eher ein erfreulicher Umstand.  Gruppen und Kreise verlangen - wie auch das Pfarramtsbüro, welches derzeit noch in der Pfarrwohnung untergebracht ist - nach geeigneten zusätzlichen Räumen. Insbesondere Räume für die Jugendarbeit konnten bisher nur behelfsmäßig untergebracht werden. Seit einigen Jahren gibt es daher Überlegungen, ungenutzte Bereiche im Gemeindehaus auszubauen und  für die Gemeindearbeit zur Verfügung zu stellen. Da der Dachraum über dem Gemeindesaal im Zuge des Umbaus der ehemaligen Scheune mit sehr beschränkten Finanzen nicht für eine Nutzung ausgelegt wurde, steht noch der westliche, zweigeschossige Scheunenbereich, welcher nur im Erdgeschoss als Lager und Fahrradgarage genutzt wird, als „Ausbaureserve“ zur Verfügung. Im ersten Schritt wurden daher Überlegungen angestellt, wie unter Beibehaltung der gegenwärtigen Nutzung im Erdgeschoss zusätzliche Lagermöglichkeiten mit erforderlicher neuer, kleiner Küchenzeile im Vorraum vorm Gemeindesaal untergebracht werden können. Weiterhin könnte das erste Obergeschoss der Scheune vom Gemeindehaus aus erschlossen und für Pfarramtsbüros und Gruppenraum ausgebaut werden. Nachdem der Kirchenvorstand seine Zielvorstellungen formuliert hat, soll ein erster Entwurf mit entsprechender Kostenschätzung für die Erweiterung unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften durch einen Architekten erarbeitet werden. Wir denken, dass es bis zum Jahresende erste Planungsergebnisse geben wird.

 

Heiko Augsburg


Taufgedächtnis

Mit dem Tauffest am 28. Juni 2015 haben wir auch damit begonnen, alle zwei bis drei Monate ein Taufgedächtnis in den Gottesdiensten zu feiern.

Das Taufgedächtnis wendet sich an all diejenigen, die in den letzten zwei bis drei Monaten ihren Tauftag hatten − Groß und Klein. Sie können dazu Ihre Taufkerze mitbringen und empfangen einen Segen. Achten Sie auf den Hinweis im Gottesdienstplan! Das nächste Taufgedächtnis ist am 2. April 2017.

Übrigens: Wenn Sie Ihren Tauftag nicht wissen, können Sie ihn gern im Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft wurden, erfragen!