Was uns bewegt:

Unsere Vikarin heißt jetzt Soltau!

Nachdem unsere Vikarin am Himmelfahrts - Wochenende geheiratet hat, heißt sie jetzt Josefine Soltau.

Wir wünschen ihr und ihrem Mann Richard Gottes reichen Segen für ihren gemeinsamen Weg!


 

Gemeindeversammlung

Montag, 29. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal

Strukturelle Veränderungen stehen in den Gemeinden und Kirchenbezirken unserer Landeskirche an, welche Perspektiven wir

für unsere Kirchgemeinde sehen können, darüber wollen wir ins Gespräch kommen.

Außerdem wird der Kirchenvorstand aus seiner Arbeit berichten und es wird Raum sein für die Themen, die Sie mitbringen.

 


 

Wieder eine Strukturreform?!

 

Seit vielen Jahren werden wir weniger, wir Christinnen und Christen in Deutschland.

In Sachsen ist dieser Rückgang stark zu spüren: Es werden längst nicht so viele Kinder oder Erwachsene getauft, wie Gemeindeglieder versterben. Durch die vielen Austritte zur Zeit der DDR und auch danach sind die „mittleren Jahrgänge ausgedünnt“ – das schlägt sich in der Gemeindearbeit nieder, aber eben auch in der „Bevölkerungsentwicklung“ unserer Kirchgemeinden.

Dadurch hat unsere Landeskirche langfristig weniger Geld, um ihre Mitarbeiter/innen zu bezahlen – und es müssen Stellen

gekürzt werden. Von Seiten der Landeskirche sind das die Gemeindepädagogen-, Kirchenmusiker- und Pfarrstellen. Das haben wir nun schon in den Jahren 2005 und 2014 erlebt.

Im Zuge der nächsten Stellenkürzung, die 2019 abgeschlossen sein soll, ist nun eine umfassende Strukturreform geplant:

Es sollen im ganzen Bereich der Landeskirche größere kirchgemeindliche Strukturen gebildet werden – Kirchspiele oder Kirchgemeindefusionen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie unsere Kirchenvorsteher oder Pfarrerehepaar Lüdeking an.

 

Sie können das Strukturpapier „Kirche der Hoffnung in Sachsen“ auch auf der Internetseite der Landeskirche unter www.evlks.de oder www.evlks.de/doc/Kirche_mit_Hoffnung_in_Sachsen.pdf finden.

 


 

Neues im Kinder-Jugend-Bereich

Die Kirchenvorstände unserer Region (Reichenberg, Moritzburg, Wilschdorf-Rähnitz) haben die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unseren Gemeinden neu strukturiert und die Bereiche auf unsere Gemeindepädagoginnen aufgeteilt:

Seit Ende Februar liegt die Arbeit mit Kindern schwerpunktmäßig in den Händen von Friederike Knittel, sie leitet alle

Christenlehre-Gruppen und begleitet auch die Kindergottesdienst-Mitarbeiterteams. Kati Gruß hat seitdem alle drei Jungen Gemeinden übernommen und baut außerdem die regionale Pfadfinderarbeit für die größeren Kinder auf.

 


 

Taufstein

Fragen Sie sich auch, was denn mit der Restaurierung des Reichenberger Taufsteins wird?

In den vergangenen Jahren haben wir viele Spenden dafür bekommen, doch die

Arbeiten wurden damals auf halbem Wege unterbrochen. Da wir aber auch auf die finanzielle Unterstützung des Freistaates angewiesen sind, haben wir seitdem zweimal wieder einen Fördermittelantrag gestellt – und bisher zwei Absagen bekommen.

Für Frühjahr 2017 hoffen wir sehr auf eine Zusage, dann wird der Kirchenvorstand entscheiden, wie es mit der Restaurierung weitergeht.

Bis dahin bleibt uns nur, für Ihre Spendenbereitschaft, aber auch für Ihre Geduld zu danken!

 

Aktueller Stand zur Taufstein-Restaurierung

Nun ist es klar: Auch der dritte Folgeantrag um Förderung beim Freistaat wurde abgelehnt.

Jetzt, so hat der Kirchenvorstand zuversichtlich auf diese Nachricht reagiert, jetzt schaffen wir sie eben aus eigenen Kräften, die Restaurierung unseres Taufsteins.

Gut 22.000 Euro soll der zweite Bauabschnitt kosten, 12.000 Euro haben wir bereits durch Spenden in der Rücklage sammeln können, 3.000 Euro kamen aus dem Haushaltsabschluss des vergangenen Jahres dazu. Deshalb wollen wir ab jetzt wieder verstärkt Spenden für den Taufstein sammeln, damit wir vielleicht noch in diesem Jahr mit dem zweiten Teil der Restaurierung beginnen können. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 


Bau in Reichenberg

Nach wahrscheinlich weit über 40 Jahren war der schöne, alte Holzboden in unserem Gemeindesaal arg verschlissen. Unzählige Gottesdienste in den Winterhalbjahren und sonstige Veranstaltungen in der umgebauten, ehemaligen Scheune hatten den Belag so dünn geschliffen, dass sich tatsächlich die „Balken bogen“ und nach einer Erneuerung riefen. Ein nochmaliges Abschleifen fiel also mangels Masse aus. Doch wie sollte der neue Fußboden ausgeführt werden? Holzboden, Parkett, Betonboden mit Linoleum? Was passt zu unserem Gemeindesaal, was ist nachhaltig, was lässt sich am besten reinigen? Sollte der Boden komplett, einschließlich Unterkonstruktion, abgebrochen und von Grund auf neu mit Dichtung, Dämmung, Unterbau aufgebaut werden? Und was wird das alles kosten? Nach eingehender Beratung auch mit der Baupflegerin, Frau Schneider, Untersuchung des schwach belüfteten Unterbaus und Prüfung unserer Finanzen hat sich der Kirchenvorstand wiederum für einen Naturholzbelag aus Kiefer entschieden, welcher nach entsprechender Vorbereitung direkt auf den vorhandenen Dielenboden aufgebracht, geschliffen und versiegelt wurde um pünktlich beim Gemeindefest fertig gestellt zu sein. Der neue Holzbelag im Gemeindesaal strahlt nun deutlich heller als sein dunkler, betagter Unterbau und wird als stabile und freundliche  Unterlage in den nächsten Jahren viele festliche Veranstaltungen mittragen.

 

Unsere Friedhofsmauer als Begrenzung zum Pfarrgrundstück trennt nicht nur die beiden Funktionen, sondern muss auch das höher gelegene Friedhofsgelände gegen Abrutschen stützen. Um diesen Dienst zuverlässig zu erfüllen, bedarf es einer regelmäßigen Pflege und Instandhaltung. Nicht nur Wasser und Frost, auch der eigentlich gut zum Umfeld passende Efeu hat in den letzten Jahren der alten Natursteinmauer mächtig zugesetzt. Nach weitgehender Entfernung des Bewuchses durch Herrn Pohl und Frau Schirmer konnte das Schadensbild aufgenommen und Angebote für eine behutsame Instandsetzung eingeholt werden. Wurzeln müssen aus den offenen Fugen herausgeholt und mancher loser Stein neu versetzt werden. Am Schluss soll die Mauer - wie in ihrer Fortsetzung zum hinteren Park bereits erfolgt – den Friedhof wie den Pfarrgarten wieder im Natursteinkleid mit geschlossenen Fugen und steinernem Satteldach schmücken und das Gelände sicher stützen. Wir hoffen, im nächsten Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können.

 

Dass es ziemlich eng geworden ist, in unserem Gemeindehaus, ist für uns ja eher ein erfreulicher Umstand.  Gruppen und Kreise verlangen - wie auch das Pfarramtsbüro, welches derzeit noch in der Pfarrwohnung untergebracht ist - nach geeigneten zusätzlichen Räumen. Insbesondere Räume für die Jugendarbeit konnten bisher nur behelfsmäßig untergebracht werden. Seit einigen Jahren gibt es daher Überlegungen, ungenutzte Bereiche im Gemeindehaus auszubauen und  für die Gemeindearbeit zur Verfügung zu stellen. Da der Dachraum über dem Gemeindesaal im Zuge des Umbaus der ehemaligen Scheune mit sehr beschränkten Finanzen nicht für eine Nutzung ausgelegt wurde, steht noch der westliche, zweigeschossige Scheunenbereich, welcher nur im Erdgeschoss als Lager und Fahrradgarage genutzt wird, als „Ausbaureserve“ zur Verfügung. Im ersten Schritt wurden daher Überlegungen angestellt, wie unter Beibehaltung der gegenwärtigen Nutzung im Erdgeschoss zusätzliche Lagermöglichkeiten mit erforderlicher neuer, kleiner Küchenzeile im Vorraum vorm Gemeindesaal untergebracht werden können. Weiterhin könnte das erste Obergeschoss der Scheune vom Gemeindehaus aus erschlossen und für Pfarramtsbüros und Gruppenraum ausgebaut werden. Nachdem der Kirchenvorstand seine Zielvorstellungen formuliert hat, soll ein erster Entwurf mit entsprechender Kostenschätzung für die Erweiterung unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften durch einen Architekten erarbeitet werden. Wir denken, dass es bis zum Jahresende erste Planungsergebnisse geben wird.

 

Heiko Augsburg


Taufgedächtnis

Mit dem Tauffest am 28. Juni 2015 haben wir auch damit begonnen, alle zwei bis drei Monate ein Taufgedächtnis in den Gottesdiensten zu feiern.

Das Taufgedächtnis wendet sich an all diejenigen, die in den letzten zwei bis drei Monaten ihren Tauftag hatten − Groß und Klein. Sie können dazu Ihre Taufkerze mitbringen und empfangen einen Segen. Achten Sie auf den Hinweis im Gottesdienstplan! Das nächste Taufgedächtnis ist am 18. Juni 2017.

Übrigens: Wenn Sie Ihren Tauftag nicht wissen, können Sie ihn gern im Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft wurden, erfragen!