Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst im Advent

 

Auf den Weg zur Krippe laden wir euch ganz herzlich ein an allen 4 Adventssonntagen in die Kirchen nach Reichenberg und Moritzburg. Diese kleine Sternkarte kannst du ausschneiden und mitbringen zum Kindergottesdienst- ganz egal, ob du in Reichenberg oder in Moritzburg kommst. Dort erfährst du, was es mit dem Esel, dem Engel, dem Stern und dem Stall auf sich hat.

Wir freuen uns auf Dich- Dein Kindergottesdienstteam (die Gottesdienstzeiten stehen im Plan)

 



Liebe Kinder, 

wir wünschen euch einen schönen 1. Advent 

Heute dürfen wir den ersten Stern auf die Karte kleben. Wer noch keine Karte hat kann sich gerne noch ein Tütchen am Zaun vom Pfarrgarten abholen. 

Heute gibt es für euch zwei vorgelesene Geschichten. 

Beide Geschichten handeln von einem kleinen Esel. 

 

Wenn euch die Geschichten gefallen haben, dann malt uns doch ein Bild mit einem Esel. 

Euer Kindergottesdienst Team

 

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Ein Esel geht nach Bethlehem
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Das Eselchen und der kleine Engel
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Liebe Kinder, liebe Eltern,

 

wir grüßen Euch ganz herzlich zum 2. Advent und senden euch heute ein kleine Video. Mit diesem Link kannst du das Video ansehen.

  Viel Freude und Gottes Segen wünscht euch

Euer Kindergottesdienst Team


Liebe Kinder, morgen ist der dritte Advent. 

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Sterne aus Papier basteln
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Plätzchen backen Sterne ausstechen 3. Advent
Plätzchen backen Sterne austechen 3.Adve
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Der kleine Bär und der Weihnachtsstern
Der kleine Bär und der Weihnachtsstern -
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Kindergottesdienst am 4, Advent

 

Heute kleben wir den 4. Stern auf unsere Karte. Der Stern, der etwas vom Stall erzählt.

Ställe sind ganz verschieden, sowie Häuser ganz verschieden sind. Manchmal ist dort viel Platz, manchmal geht es sehr eng zu, es gibt Ställe für kleine Tiere und für große. Ein Stall beschützt die Tiere vor Regen und Wind, aber auch vor Wölfen und Füchsen.

Heute sollt ihr euch euren eigenen Stall bauen. Ihr braucht dafür Tisch oder Stühle und Wolldecken. Baut euch zusammen eine gemütliche Höhle. Früher wurden Höhlen oft als Stall genutzt.

Ladet eure Eltern zu euch in den Stall ein. Bestimmt wird es jetzt ein wenig eng, aber in Bethlehem ging es auch eng zu.

Jetzt kann einer die Geschichte vom Stall vorlesen.

Vergesst nicht zu danken, denn uns wurden viele schöne Geschichten und Bräuche geschenkt.

 

Eine Geschichte vom Stall

Erna stand nahe an den Büschen und fror, Erna fror ganz erbärmlich und das schon seit Tagen. Heute war es besonders schlimm. Der Wind fegte über die Felder und Wiesen und die Büsche boten kaum Schutz vor ihm, wie auch ohne Blätter, kahl und dornig. Ja die Dornen, das war auch etwas das Erna nicht leiden konnte. Wie konnten sich die anderen nur so dicht an die Büsche stellen oder sogar darunter. Man konnte sich dort doch stechen.

Erna war noch nicht solange in der Gruppe. Erst als der Sommer zu Ende ging kam sie dazu. Die anderen haben sie freundlich aufgenommen und mitspielen lassen, aber Erna hat sich immer noch nicht an all das Neue gewöhnt, an das viele draußen sein, die wilden Spiele, das Essen – sie fühlte sich fremd.

Wo sie vorher gelebt hat war alles klar geregelt. Alle waren etwa gleich alt, es gab feste Zeiten für alles und es war immer gleich warm, alle hatten kurze Haare, kurz es herrschte Ordnung. Hier gab es jüngere und ältere, inzwischen hatten alle lange zottelige Haare und rauften wild miteinander. Und es gab Herta.

Herta war sehr alt. Viel älter als alle die Erna früher kannte. Wenn die spiele zu wild wurden ging Herta dazwischen und sofort war wieder Ruhe. Wenn zwei sich stritten musste Herta nur einen Schritt in die Richtung machen und beide hörten auf. Herta war klar die Chefin.

Noch etwas war hier besonders – Geschichten! Herta konnte Geschichten erzählen. Bevor Erna hierher kam kannte sie keine Geschichten, sie wusste nicht einmal was Geschichten waren. Aber heute war Erna alles egal.

Obwohl – die anderen waren alle so aufgeregt. Sie standen alle bei Herta und zappelten herum. Langsam schlich Erna näher. Hier ein Schritt, dort zupfte sie am Grashalm, noch ein Schritt, es sollte ja keiner denken sie wäre neugierig. Jetzt hörte sie auch worüber alle redeten. Es ging um ein Kind und um eine Geburt oder doch eine Geburtstagsfeier, irgendwen berühmtes und wer heute als Hauptdarsteller mitmachen darf. Hauptdarsteller? Erna war verwirrt.

Sie hätte sich doch besser die Geschichte vorhin mit anhören sollen statt zu schmollen. Vor lauter Aufregung knabberte sie ab einem dornigen Zweig, autsch, bäh, wie können die Ziegen so was nur lecker finden. Kein wunder das sie den ganzen Tag meckern.

Alle sahen Erna an. Herta fragte, ob sie jetzt doch endlich die Geschichte hören wollte. Erna nickte verlegen.

Und so erzählte Herta die Geschichte noch einmal, die Geschichte von der jungen Frau und ihrem Mann, die spät Abends auf ihrem Esel ankamen, davon das für sie kein Platz mehr bei den Menschen war und sie mit dem Esel in den Stall ziehen mussten, dass in dieser Nacht ein Kind im Stall geboren wurde und ein Ochse und der Esel es wärmten. Erna stellte sich alles vor, sie wäre damals gerne dabei gewesen. Sie hätte auf das Baby gut aufgepasst und auf die Mutter und den Vater.

Erna, Erna! Sagte da jemand ihren Namen? Ach sie standen ja immer noch draußen in der Kälte. Doch die Kälte war gar nicht mehr so schlimm. Es war als ob die Geschichte sie von innen wärmte.

Erna spielt dieses die Hauptrolle, hörte sie Herta sagen. Erna wurde ganz heiß, sie hatte doch noch nie etwas wichtiges gemacht. Die andern stupsten sie an und fingen an zu schieben. „Komm, wir müssen zum Stall, es ist doch schon dunkel.“

Im Stall war es warm, na ja, ein bisschen warm, aber wenigstens kein Wind. Es roch wunderbar nach Heu und Kräutern. Alles war gefegt und dort wo sonst Schubkarren standen, waren Figuren aufgebaut. Es gab eine Krippe mit dem besten Heu und eine zweite mit einem Kind (ok, einer Puppe), genau wie in der Geschichte. Der Esel war schon da und Erna bekam den Platz neben ihm. Jetzt war sie ein Teil der Geschichte und so glücklich und stolz wie noch nie in ihrem Leben.

 

Dabei war sie gar kein Ochse, sondern eine ….